Feinstaubmessungen vom Experten

Seit geraumer Zeit wird die gesundheitsschädigende Wirkung von Feinstaub diskutiert. Mit jedem Atemzug atmen wir Millionen von ultrafeinen Nanopartikel ein. Sie können tief in die Atemwege eindringen, sich im Körper verteilen und Entzündungen verursachen. Die Quellen des Feinstaubs sind dabei vielfältig und können sowohl im Außenbereich (z.B. stark befahrene Straßen, Häfen, Flughäfen), aber auch im Innenraum (z.B. Bürogeräte am Arbeitsplatz) eine ungewünschte Konzentration erreichen.

Laut einer Stellungnahme der Innenraumluft-Hygiene-Kommission (IRK) des Umweltbundesamtes ist eine erhöhte Feinstaubkonzentration in Innenräumen hygienisch unerwünscht. Messungen der Feinstaubkonzentration in der Luft, mit speziellen Messtechniken und den darauffolgenden Handlungsempfehlungen zur Verringerung, sind eine entsprechend gute Vorsorge vor vermeidbaren Erkrankungen.

DisQ Mini Messgerät für Nanopartikel

DiSCmini-Messgerät

Die GuSZ GmbH ist ein Experte für Umweltmessungen und verfügt über eine hochwertige und besonders genaue Messtechnik. Mit dieser kann Feinstaub auf „Nano-Partikelgröße“ erfasst, gemessen und vom Experten beurteilt werden. Die GuSZ-Leistungen umfassen dabei:

  • Feinstaubmessung zur Reduzierung es Gesundheitsrisiken an öffentlichen Plätzen, am Arbeitsplatz oder in der Wohnung
  • Feinstoffmessung zur Beurteilung der Effizienz von Verbrennungsprozessen und deren Optimierung
  • Feinstaubmessung zur Beurteilung von Materialeigenschaften

Die Messungen werden von erfahrenen Mess-Ingenieuren ausgeführt mit dem aktuell auf dem Markt kleinsten und leichtesten sowie gleichzeitig sehr leistungsstarken DiSCmini-Gerät durchgeführt  – bei Bedarf im Außenbereich auch mit Drohnen.

 

Wie entsteht Feinstaub?

Als Feinstaub bezeichnet man ein Gemisch aus festen und flüssigen Schwebstoffen (Nanopartikel) mit sehr kleinem Durchmesser. Diese feinen Nano-Partikel befinden sich überall. Der Mensch nimmt mit jedem Atemzug Millionen verschiedener Partikel auf. Die meisten davon sind Nanopartikel.

Nanopartikeln  können grob in zwei Gruppen unterteilt werden: es gibt solche, die durch Verbrennungsprozesse entstehen. Es handelt sich um die Abgase, die durch den Straßenverkehr oder durch Heizanlagen erzeugt werden. Sie machen den größten Teil aus.

Hauptquellen für durch Menschen verursachte Feinstaubpartikel in der Außenluft sind der Straßenverkehr, Kraftwerke oder Industrieanlagen, die auch in Innenräume gelangen. Es handelt sich vornehmlich um Feinstaub, der aus Verbrennungsprozessen entsteht.

Im Innenbereich – wie in Wohnräumen oder Büros –  wiederum kann Feinstaub durch weitere Emissionsquellen wie Bürogeräte, Küchengeräte, Heizanlagen wie Pelletheizungen oder offene Kamine entstehen und die Wohngesundheit oder Arbeitsplatzgesundheit belasten.

Ebenso gibt es künstliche Nanopartikel wie Titaniumdioxid, Metalle oder Metalloxide, die zum Beispiel im Umfeld von Schweißarbeiten entstehen können.

 

Exkurs: Pelletheizung als Nanopartikelschleuder

Sogenannte Pelletheizungen sowie Hackschnitzel-Heizungen haben in den letzten Jahren vielerorts Einzug in viele Häuser und Wohnungen gefunden. Es handelt sich einerseits um eine klimaschonende Heizenergie und CO2 neutrale Art des Heizens, da nachwachsende, oftmals heimische Rohstoffe genutzt werden oder auch durch Resteverwertung aus der Holzindustrie funktioniert.

Andererseits kann eine Pelletheizung oder Hackschnitzel-Heizung auch zu einer Verschlechterung der Luftqualität in den Innenräumen führen. Bei der Verbrennung der holzartigen Brennstoffe entsteht Holzrauch, der Ruß, Feinstaub und sogar giftige Stoffe wie Dioxine enthalten kann.

Es entstehen Nanopartikel, die je nach Wetterlage bei entsprechendem Rauchzug für direkte Nachbarhäuser und deren Bewohner zur gesundheitlichen Herausforderung werden können. Auch normale Kamine oder moderne kleine Holzöfen können entsprechende Nanopartikel absondern zum Problem werden, wenn nicht entsprechende Messungen durchgeführt und darauf aufbauende Maßnahmen ergriffen werden.

 

 

 

Feinstaub gefährdet die Gesundheit

Abhängig von Partikelgröße und Zusammensetzung  kann Feinstaub die Atemwege und das Herz-Kreislauf-System nachhaltig beeinträchtigen.

Nanopartikel sind sehr, sehr klein und können deshalb beim Einatmen bis in den tiefsten Teil unserer Lunge vordringen: in die Lungenbläschen. Während Partikel mit einer Größe von 10 µm – immerhin fünf- bis achtmal dünner als ein menschliches Haar – schon von den oberen Atemwegen herausgefiltert werden und nicht bis in die Bronchien gelangen, dringen kleinere Partikel mit einer Größe um 1 µm bis dorthin vor.

Ultra-Feinstaub, bestehend aus Nanopartikeln mit einer Größe von weniger als 0,1 µm, lagert sich nicht nur in den Lungenbläschen ab, sondern dringt in den Blutkreislauf ein. So kann er zu jedem Organ transportiert werden und sich dort ablagern. Oft sind die Oberflächen von Feinstaub-Partikeln mit weiteren Substanzen benetzt. Sind daran gesundheitsschädliche Kohlenwasserstoffe beteiligt, kann Feinstaub eine große Gefahr für die Gesundheit darstellen.

Laut Umweltmedizinern sind die bisher bekannten schädlichen Folgen die Zerstörung der Zelle sowie die Möglichkeit, dass die Nanopartikel in den Zellkern eindringen können und dort das Erbgut schädigen. Es kann auch zur unkontrollierten Zellteilung führen, was möglicherweise Krebs verursacht. Fachleute sprechen von der sogenannten „Gentoxizität“. Das bedeutet, dass Nanopartikel zu genetischen Schäden führen können. Allerdings sind auf diesem Gebiet noch weiter Forschungen notwendig, um eindeutige allgemeingültige Aussagen treffen zu können.

 

Regelmäßige Feinstaubmessung an gefährdeten Orten

Aufgrund der möglichen Gesundheitsrisiken ist es wichtig, dass die Konzentration von Nanopartikeln in der Luft gemessen wird. Die Kleinheit der Teilchen erfordert äußerst empfindliche Messgeräte. Diese messen die Menge an Nanopartikeln pro Kubikzentimeter Luft. Daneben werden verschiedene physikalische Eigenschaften gemessen: die Partikelgröße, das Gewicht bzw. die Masse der Partikel sowie die Oberfläche.

Umso wichtiger ist es, die Nanopartikel-Konzentration an besonders belasteten Orten regelmäßig zu messen. In diesen Bereichen kann eine besondere Gefährdung vorliegen:

 

Öffentliche Bereiche oder auch Wohnungen

  • an stark befahrenen Straßen (Dieselruß, Bremsabrieb, Autoreifen,u.a.),
  • an Häfen, in denen große Schiffe ein- und ausfahren,
  • an Flughäfen,
  • an Orten in der Nähe großer Industrieanlagen.

Passagierflugzeuge und  Cargo-Flieger setzen, bedingt durch die Verbrennungsprozesse in deren Düsen, eine große Menge an Nanopartikeln und somit Feinstaub frei. Bei Schiffen ist diese Problematik sogar noch größer, da sie mit Schweröl betrieben werden und sogar beim Verweilen im Anlegebecken im Hafen laufen einige Maschinen dennoch wieter.

 

Im Bereich des Arbeitschutzes gilt besonderes Augenmerk bei

  • Lötarbeitsplätzen (Formaldehyd)
  • Schweißarbeitsplätzen (Metalloxide)
  • Gießereien (Phenole)

sowie bei

  • Büroarbeitsplätzen (Tonerstäube von Druckern und Kopierern),
  • im „Home Office“, wo auch oft LED-/Laserdrucker stehen.

 

Feinstaubmessungen zur Effizienzsteigerung

Neben der Kontrolle der Partikelbelastung durch Feinstaub in Innenstädten und Innenräumen misst man Partikel auch, um die Effizienz von Verbrennungsprozessen zu beurteilen oder um Aussagen zu Materialeigenschaften treffen zu können.

Um beispielsweise neuartige Heizungen noch umweltfreundlicher gestalten zu können, ist es wichtig, dass der mögliche Partikelausstoß nicht nur bei der Neuentwicklung und Optimierung dieser Systeme überprüft werden. Die Untersuchung der Systeme im Hinblick auf deren Einhaltung der Emissionsgrenzwerte bedarf einer regelmäßigen Untersuchung und somit regelmäßiger Erfassung des Feinstaubs mit entsprechender Messtechnik.

Feinstaubmessungen geben Aufschluss über Materialeigenschaften

Nicht nur die Quantität von Partikeln ist immer wieder der Grund für Partikelmessungen. Es gibt auch Messverfahren, die Aufschluss über die qualitativen Eigenschaften der Partikel geben sollen. Lässt man in einem Prozess zum Beispiel die Partikel wachsen (Granulierung), so haben Wachstumsgeschwindigkeit und erzielbare Partikelgröße Einfluss auf Faktoren wie Festigkeit der Partikel oder Zerfallsgeschwindigkeit der Partikel in Flüssigkeiten.

 

 

GuSZ GmbH: Feinstaubmessung vom Experten 

Die GuSZ-Messingenieure sind Experten für Umweltmessungen und verfügen über eine hochwertige und besonders genaue Messtechnik. Mit jahrelanger Expertise und neuester Technik können so zuverlässige Feinstaub-Nachweismessungen und Belastungsmessungen durchgeführt werden. Die Messungen werden mit dem  leistungsstarken, tragbaren Partikelzähler „DiSCmini“ von den erfahrenen Mess-Ingenieuren ausgeführt. Mit diesem ist eine exakte Messung der Feinstaubkonzentration auf „Nano-Partikelgröße“ in der Luft möglich.

Das DiSCmini-Messgerät ist das aktuell kleinste, leichteste und gleichzeitig leistungsstärkste auf dem Markt. Dank Gewicht und Größe kann das Gerät zusammen mit einer der GuSZ-Drohnen eingesetzt werden. So können Feinstaubmessungen auch in Höhen über 2 m  im Außenbereich „im Flug“ einfach und effizient messtechnisch erfassen werden.

Auf Basis der Ergebnisse liefern die GuSZ-Messingenieure individuelle Handlungsempfehlungen zur Verringerung der Nanopartikel und bieten damit eine nachhaltige Vorsorge vor vermeidbaren Erkrankungen. Darüber hinaus bieten Ihnen die Ingenieure Feinstaubmessungen und entsprechende Gutachten zur

  • Beurteilung der Effizienz von Verbrennungsprozessen und deren Optimierung
  • Beurteilung von Materialeigenschaften

 

Die GuSZ-Messingenieure beraten Sie gern!

Sie brauchen eine Nachweis- und Belastungsmessungen von Feinstaub-Partikeln? Die zertifizierten Mess-Ingenieure der GuSZ GmbH beraten Sie gern. Rufen Sie einfach unter der Telefonnummer +49 (0)6209 7960537 an oder füllen Sie das Anfrage-Formular aus.

 

Gerne berät die GuSZ GmbH Sie zu weiteren individuellen Anliegen im Bereich der Schadstoffmessungen sowie zu Themen wie Lärmmessungen oder Schutz am Arbeitsplatz: rufen Sie einfach unter der Telefonnummer +49 (0)6209 7960537 an oder füllen Sie das Anfrage-Formular aus. Die GuSZ-Sachverständigen für Umweltmesstechnik melden sich schnellstmöglich bei Ihnen.