Elektromagnetische Strahlung messen (EMV): Nachweis von schädlichem Elektrosmog

Elektromagnetische Strahlungen sind mittlerweile fast überall in unserem Alltag präsent, insbesondere in großen Städten der in der Nähe spezieller Anlagen. Bei elektromagnetischen Strahlen handelt es sich um dreidimensionale Kraft-Felder, die von einer Quelle erzeugt werden und sich ausgehend von dieser weiter im Raum ausdehnen.

Seit geraumer Zeit wird von Umweltmedizinern der Verdacht diskutiert und untersucht, dass elektromagnetische Strahlung und Magnetfeldimpulse elektronischer Geräte zu gesundheitlichen Problemen führen können. In diesem Zusammenhang wird dann auch oft von Elektrosmog gesprochen. Quellen dafür können sein:

 

  • Elektronische Geräte wie: Smartphones, Tablets, USB-Modems in Laptops
  • WLAN-fähige Geräte,
  • das 5G Netz,
  • Mobilfunkmasten in der Nachbarschaft,
  • Hoch- und Niederspannungsleitungen,
  • Erdkabel,
  • Elektroautos,
  • elektrifizierte Bahnstrecken,
  • Flugradare.

 

Messung elekromagnetischer Felder Nahn-Umrichterwerk

Messung elektromagnetischer Felder eines dezentralen Bahn-Umrichterwerks

Elektrosmog kann man nicht sehen, riechen oder hören – dennoch lässt er sich messen. Elektromagnetische Belastungen in Wohn- und Arbeitsbereichen können negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben – eine Messung elektromagnetischer Felder schafft Klarheit.

Auch in Elektroautos entsteht Elektrosmog –  insbesondere beim Beschleunigen und Bremsen: dann entwickeln sich sehr hohe Ströme und Magnetfelder. Die höchsten Strahlungswerte gehen vom Bereich der Rückbank aus, was gerade für Kinder ein großes Problem darstellt (Kindersitz). Rahmen sowie die Autokarosserie bilden den sogenannten Faradayschen Käfig. Er verhindert, dass elektromagnetische Felder in das Innere des Fahrzeugs gelangen  – allerdings können die im Fahrzeuginnern erzeugten Felder  dadurch ebenfalls nur schwer bis gar nicht nach außen gelangen. Die von Mobiltelefonen oder Tablets erzeugte Strahlungsbelastung ist daher im inneren des Fahrzeuges umso größer. Entsprechend sollten diese im Elektroauto nur beschränkt aktiv genutzt werden.

Die Sachverständigen der GuSZ GmbH führen für Sie im gesamten Bundesgebiet hochpräzise Messverfahren durch: dies beinhaltet die Erfassung von exakten und verlässlichen Werten durch erfahrene Sachverständige, eine unabhängige Risikoeinschätzung und weiterführende Empfehlungen.

 Oder direkt anrufen: +49 (0)6209 7960537 

 

Elektromagnetische Strahlung messen:
Leistungen der GuSZ im Überblick

Die zertifizierten Messingenieure der GuSZ GmbH ermitteln elektromagnetische Belastungen in Wohn- und Arbeitsbereichen. Zu den Leistungen zählen im Einzelnen:

  • Elektromagnetische Verträglichkeitsmessungen (EMV) und elekromagnetischer Felder (EMF, Personenschutz): Messung und Nachweis elektrischer und magnetischer Strahlung (Innenraum und Freiland) im niederfrequenten und hochfrequenten Bereich
  • Beratung und Handlungsempfehlungen zur Vermeidung entsprechender Emissionen und zur nachhaltigen Belastungsminderung 
  • Erstellung von Gutachten

 

Mit hochpräziser Messtechnik werden Feld- und Nachweismessungen durchgeführt: mit entsprechenden Messgeräten und Antennen erfolgen elektromagnetische Nachweis- und Feldmessungen bis zu einer Frequenz von 1 GHz zur Überprüfung der Einhaltung der Anforderungen der elektromagnetischen Verträglichkeit hinsichtlich der Norm DIN EN 50121-2.

Messung magnetische Flussdichte

Messung der magnetischen Flussdichte innerhalb einer Anlage

Darüber hinaus werden auch die elektrischen Felder und die magnetische Flussdichte außerhalb der zu inspizierenden Anlagen gemessen, um die Einhaltung der Anforderungen der 26. BImSchV (Bundesimmissionsschutzverordnung) zum Schutz der Öffentlichkeit nachweisen zu können.

Die Mess-Ingenieure unterbreiten Ihnen im Anschluss entsprechende Vorschläge und Empfehlungen zur Belastungsminderung.

Die Experten der GuSZ GmbH beraten Sie gern. Kontaktieren Sie uns!

 

Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung auf die Gesundheit

WLAN-fähige Geräte, Smartphones und Tablets kommunizieren mit den Antennenmasten mittels elektromagnetischer Strahlung und erzeugen zum Teil auch Magnetfeldimpulse. Dicht an der Geräteoberfläche ist dieses Magnetfeld sehr stark. Es bewirkt auch, dass sehr empfindliche Menschen ein eingeschaltetes elektronisches Gerät spüren können, wenn es im selben Raum ist.

Mit der Einführung des 5G-Netzes wird  für jeden von uns die tägliche Strahlendosis massiv erhöht. Der neue Mobilfunkstandard verspricht eine deutliche Geschwindigkeitssteigerung der Datenübertragung. Möglich ist dies jedoch nur durch eine erhöhte Anzahl an Sendestationen und zusätzliche, neue Frequenzen mit höherer Strahlungsintensität.  Viele Wissenschaftler warnen bereits jetzt: Die Auswirkungen auf Mensch und Natur durch diese neuen Frequenzen sind bisher kaum erforscht und Langzeitstudien gibt es nicht. In Tierexperimenten beobachteten Forscher bereits Stoffwechsel- und Verhaltensänderungen, sowie Fehler in der Embryonalentwicklung durch thermische Effekte,  also wenn sich das Gewebe dauerhaft um mehr als einen Grad Celsius erwärmte- so wie es bei einer intensiven Handynutzung ebenfalls passieren kann.

 

Für hypersensible Menschen kann elektromagnetische Strahlung zu einer enormen Belastung führen. Betroffene berichten oft von Symptomen wie:

  • depressive Verstimmungen,
  • Kopfschmerzen, Schwindel,
  • Konzentrationsstörungen & Lernschwierigkeiten.,
  • Schlafstörungen, Müdigkeit,
  • Übelkeit,
  • Unruhe.

Umweltmediziner beobachten zudem Immunsystem-Schwächungen, Blutdruck-Entgleisungen, Hautprobleme, Hormonstörungen und auch Schmerz-Syndrome. In zahlreichen Studien (Interphone-Studie[1], 2010; Volkow, 2011[2], u.a) wurden Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung untersucht und Beeinträchtigungen auf organische Funktionen wie Stoffwechsel oder Hirnströme nachgewiesen.

Für Betroffene stellen diese Symptome oft eine ziemliche Beeinträchtigung des Lebensalltags dar. Nicht zuletzt deshalb empfiehlt auch das Bundesamt für Strahlenschutz Menschen, die hypersensibel auf elektromagnetische Felder reagieren, oftmals, eine umweltmedizinische Beratungseinrichtung aufzusuchen[3]. Eine Messung der elektromagnetischen Verträglichkeit im Umfeld kann weitere Erkenntnisse liefern und letztlich Abhilfe schaffen.

 

 

Elektromagnetische Strahlung: GuSZ-Sachverständigenzentrum
mit innovativer Messtechnik

Die Messingenieure der GuSZ GmbH unterstützen Sie gern und führen für Sie im gesamten Bundesgebiet elektromagnetische Verträglichkeits-Messungen (EMV) durch.

Gerne berät die GuSZ GmbH Sie zu Ihrem individuellen Anliegen: rufen Sie einfach unter der Telefonnummer +49 (0)6209 7960537 an oder füllen Sie das Anfrage-Formular aus. Die GuSZ-Sachverständigen für innovative Umweltmesstechnik melden sich schnellstmöglich bei Ihnen.

 

 

Sie haben den Verdacht, dass in ihren Innenräumen Schadstoffe wie Radon, Feinstaub oder Schimmel  gesundheitliche Schäden anrichten? Die Sachverständigen der GuSZ führen auch baubiologische Umweltmessungen durch und weisen Schadstoffe in Innen- wie Außenräumen nach. Sprechen Sie uns an!

 

 

[1] Quelle: Veröffentlichung im „International Journal of Epidemiology“ (2010; 1–20. doi: 10.1093/ije/dyq079): “Brain tumour risk in relation to mobile telephone use: results of the INTERPHONE international case–control study“

[2] Quelle: JAMA paper: „Effects of Cell Phone Radiofrequency Signal Exposure on Brain Glucose Metabolism“ aus der Original Studie: https://tauruspet.med.yale.edu/staff/edm42/papers/journal-club/JAMA-2011-Volkow-808-13-1.pdf

[3] Quelle: https://www.quarks.de/technik/digitalisierung/elektrosensibilitaet-das-sagt-die-forschung/  Absatz: Was können Betroffene tun?