Fledermausdetektor: Bioakustische Ultraschallmessung ortet Fledermausrufe

 

Bei künstlichen Eingriffen in die Natur durch den Menschen, wie zum Beispiel bei der Planung und Errichtung von Windparks, ist auf die Einhaltung des Artenschutzes zu achten. Schon bei der Standortanalyse sind deshalb die Natur und Ihre Vorgänge in dem entsprechenden Areal zu beachten. Geschütze und bedrohte Tiere, zu denen auch die Fledermäuse gehören, sollen in ihrem natürlichen Lebensraum ungestört leben können und beschützt werden.

 

Die GuSZ GmbH verfügt über besondere Messsysteme zur bioakustischen Fledermausortung & Artenbestimmung und operiert somit als spezialisierter Fledermausdetektor. Eine bioakustische Ultraschallmessung durch die GuSZ GmbH kann Fledermausrufe verlustarm erfassen, verfügt über eine automatisierte Erkennung und Zuordnung von Einzelarten und vereinfacht damit deren Nachweise am untersuchten Standort.

 

Die bioakustische Messtechnik der GuSZ GmbH kann autark für unterschiedlichste Bedürfnisse, Fragestellungen eingesetzt werden. Darüber hinaus werden je nach Auftrag Fledermaus-Spezialisten und Artenschutzexperten in das Projektteam integriert.

Ultraschall-Echoortung: Fledermausrufe orten und Fledermausarten bestimmen

Fledermäuse kommunizieren, jagen und orientieren sich mit Hilfe von Ultraschall-Echoortung. Es gibt verschiedene Fledermausarten – diese haben jeweils eine individuelle Rufcharakteristik und nutzten unterschiedliche Frequenzbereiche. Ihre Gemeinsamkeit ist, dass sie allesamt für den Menschen nicht hörbar sind, denn bei 16 bis 18 Kilohertz endet die menschliche Hörfähigkeit.

Die GusZ Messingenieure verfügen über ein spezielles bioakustisches Ultraschall-Messsystem, mit dem eine automatische Aufnahme von Fledermausrufen „in Echtzeit“ durchgeführt wird.

Mit dem Echtzeitmessungs- und Erfassungssystem – gesteuert von einem einzigartigen Algorithmus – können Fledermäusen im Freiland erfasst und kartiert werden. Es erfolgt eine forensische Analyse der Aufnahmen mit einer speziellen Software. So können auch Artennachweise durchgeführt werden – auf Wunsch auch nochmals manuell verifiziert durch geschulte Spezialisten. Zu diesem Zweck arbeitet die GuSZ GmbH bei Bedarf eng vernetzt mit ausgesuchten und renommierten Artenschutz-Gutachtern und Fledermaus-Experten zusammen.

 

Projekt-Planungssicherheit durch Fledermausortung mit Ultraschall

In Deutschland sind alle vorkommenden Fledermausarten per Gesetz geschützt, um einem weiteren Rückgang der Arten entgegenzuwirken. Dies bedeutet: es ist verboten, die Tiere oder ihre Lebensstätten zu beeinträchtigen. Bei Planungen von beispielsweise neuen Bauvorhaben wie Gewerbe- und Wohnimmobilien oder auch Windradparks muss entsprechend berücksichtigt werden, dass der Verlust von Quartieren verhindert oder ausgeglichen wird. Jagdgebiete müssen durch geeignete Biotopschutz-Maßnahmen erhalten werden.

Die GuSZ-Messingenieure unterstützen Sie bei Ihrer Planung durch eine Fledermausortung mit bioakustischen Ultraschallmessgeräten. So haben Sie bereits in der frühen Planungs-phase alle relevanten Daten zur Verfügung und können diese bei ihrem Vorhaben berücksichtigen. Auf diese Weise arbeiten Sie ökologisch sinnvoll und verhindern gegebenenfalls einen mit finanziellen Einbußen verbundenen Baustopp in einer Spätphase des Projektes.

Auch für die ehrenamtliche Anwendung bieten die spezialisierten Mess-Ingenieure und geschulten Spezialisten Lösungen an.

Die GusZ GmbH berät Sie zu Ihrem individuellen Anliegen: rufen Sie uns einfach an unter der Telefonnummer +49 (0)6209 7960537 oder füllen Sie das Anfrage-Formular  aus. Die GuSZ- Messingenieure melden sich schnellstmöglich bei Ihnen.

 

Exkurs für Neugierige & Fledermausfans: Fachkunde vom Fledermaus-Experten

Dirk Bernd ist ein bekannter und renommierter OrnithologeArtenschutzgutachter und Fledermaus-Experte aus Lindenfels im Odenwald. Die GuSZ GmbH arbeitet mit seinem dortigen Büro für Faunistik und Landschaftsökologie gutachterlich eng vernetzt zusammen.

Experte Dirk Bernd erstellt hier als Gutachter neben Artenschutzgutachten auch Flächennutzungspläne für Gemeinden und ist für Fauna und Flora in kommunalen Bebauungsplanverfahren (wie Gewerbe- und Wohngebietsplanung) zuständig. Ebenso ist Dirk Bernd Gründer und Vorsitzender des MUNA e.V. (Mensch, Umweltschutz, Natur- und Artenschutz) und Autor sowie Initiator des Buches und der Studie: „Windindustrie versus Artenvielfalt“ (kostenfreier Download).

Das Buch ist eine Ausarbeitung von Datenmaterial des Ornithologen und Fledermausexperten aus den zurückliegenden 30 Jahren und der aktuellen Datenlage aus dem Betrachtungsraum des Mittelgebirges Odenwald, des nördlichen Oberrheingrabens und weiterer Mittelgebirgsräume wie dem Spessart, Taunus, Vogelsberg und der Schwäbischen Alb.

Es werden Ergebnisse aus zahlreichen Gutachten, die insbesondere windkraftgefährdeter Großvogelarten sowie Fledermausarten betreffen, ausgewertet und neue Erkenntnisse zur Artenökologie beschrieben. Der Autor zeigt ökologische Zusammenhänge und Wirkungs-weisen Windenergienutzung auf Vogel- und Fledermausarten und deren Populationen auf, die bereits jetzt zu erheblichen Schäden geführt haben.

Als langjähriger Experte auf diesem Gebiet unterbreitet er wichtige Lösungsvorschläge für die Durchführung einer tragfähigen Energiewende, die gleichzeitig auch bedrohte Tiere schützt.